Danke Schweden!

Liebe Leute, zwei Tage ist es nun her, dass ich meine Tour beendet habe und ich möchte mich bei Euch allen für Euer Interesse, die lieben Kommentare und persönlichen Nachrichten, die ich zwischendurch von Euch erhalten habe, bedanken. Ihr glaubt es nicht, aber wenn ich nach einem langen Tag abends im Zelt lag und unerwartet doch Empfang hatte, dann war die Freude umso größer, wenn ich einen kleinen Gruß von Euch im Postfach hatte. Danke dafür!

Natürlich gilt mein Dank in erster Linie Schweden für seine Gastfreundschaft, die ich während der knapp drei Monate genießen durfte! Ich habe in dieser Zeit eine atemberaubende Landschaft durchquert, die unglaublich abwechslungsreich und sehr eindrucksvoll für mich war. Dabei habe ich viele, sehr herzliche Menschen getroffen, die mir durch ihre immer freundliche und aufgeschlossene Art selbst in den manchmal nur kurzen Gesprächen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben. Ich hoffe, ich konnte ihnen durch meine Geschichte etwas davon zurückgeben!

Und nicht zuletzt gilt mein Dank meiner Frau Anja! Danke, dass Du es mir ermöglicht hast, mir die Zeit zu nehmen, die ich brauchte, um meinen Weg zu gehen. Danke auch für Deinen Zuspruch – sowohl bei der Entscheidung, als auch unterwegs, wenn ich mal wieder frustriert oder verzweifelt war! Ohne Dich wäre diese Tour nicht möglich gewesen.

Insgesamt habe ich auf meiner Tour rund 1.000 km zurückgelegt. Durch die kleinen Irr- und Umwege vor Ort, dürften es sogar noch etwas mehr gewesen sein. Ohne An- und Abreise war ich ziemlich genau 11 Wochen unterwegs – zählt man die Reisetage hinzu, waren es exakt 80 Tage. In der gesamten Zeit habe ich 12,5 Kilogramm Gewicht verloren (nach Tag 50 in Grövelsjön ging es nicht mehr so stark bergab, da ich bewusst mehr gegessen habe und auf die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten geachtet habe).

Für ein Fazit ist es noch viel zu früh. Wenn man mich aber nach einer ersten Einschätzung fragt, würde ich sagen, dass ich in der Zeit vor allem zwei Dinge gelernt habe:

  • Der Augenblick zählt! Egal, was ich gerade getan habe oder wo ich gerade war: Ich war immer im hier und jetzt (einmal abgesehen von den Phasen, in denen ich gedankenverloren vom Weg abkam ;-)
  • Das Gefühl, Kontrolle zu haben, ist eine Fiktion, die man ablegen muss! Man darf sich getrost auf das eigene Können verlassen, muss aber auch eine realistische Einschätzung von seiner eigenen Stärke haben – dann kann man auch schwierige Situationen meistern.

Und wie geht’s jetzt weiter? Nach der langen Zeit der Entbehrungen genieße ich zunächst natürlich all‘ die Kleinigkeiten, auf die ich in den letzten Monaten verzichtet habe. Ein kleiner Urlaub mit Anja sollte ebenfalls drin sein. Wie ich mich danach beruflich ausrichten werde, lasse ich momentan noch offen. Es gibt einige konkrete Ideen, die ich gerne ausprobieren möchte. Darüber hinaus freue ich mich unglaublich darauf, die Zukunft gemeinsam mit Anja zu gestalten. Wir werden sehen, was sich ergibt!

1 Kommentar

  1. ruediger

    Moin,
    reeespekt!

    Schaue gerade mal wieder … Und da ist die Zeit schon abgelaufen, Grüße von Udo Schwenker richte ich dir aus, sitze mit ihm und seiner Partnerin in Nbg. beim Absacker,
    Also welcome back – alter Schwede!
    Lg
    Rüdi

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