76: Nicht viel zu sagen

Ich bin heute wieder bis auf die Knochen nass geworden. Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen :-(

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Schlechte Laune

Habe nicht so gut geschlafen. Der Wecker klingelt um halb acht. Die Sachen sind ganz gut getrocknet über Nacht. Packe alles zusammen, mache schnell sauber und gebe um neun den Schlüssel im kleinen Laden in Adolfström ab.

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Sehr angenehmer Aufenthalt

Super Wetter! Bin total happy, dass die Sonne scheint. Kaufe Knäckebrot, eine Zimtschnecke, ein Milchreisdessert und eine Cola im Laden und setze mich zum Frühstück in den Garten. Wenn ich es schaffe, will ich heute Jäkkvik, mein Etappenziel erreichen – rund 22 km.

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Up!

Bin Punkt zehn auf Kurs. Wie so oft, geht es die ersten Kilometer erst gemächlich nach oben, dann steigt es steil an. Birkenwald. Mücken. Komme aber sehr gut voran. Das gute Wetter motiviert!

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An der Grenze zum Nationalpark

Gegen 13:00 Uhr erreiche ich die Grenze des Nationalparks Pieljekaise. Fülle an einem Fluss die Flaschen und mache kurz Pause. Dunkle Wolken ziehen auf und eine halbe Stunde später fängt es an zu regnen. Der Weg wird wieder unwegsamer. Felsen machen es schwierig, voranzukommen.

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Noch unten im Tal

Ich verzichte auf weitere Pausen (wo auch?), obwohl mein Magen knurrt und laufe weiter bergauf, bis ich das Fjäll erreiche: Bin wieder sprachlos. Von hier oben sieht man Berge und Täler – die einen liegen im Regen, die anderen strahlen in der Sonne. Tolles Naturschauspiel!

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Beginne gegen 15:30 Uhr mit dem Abstieg. Finde ich immer schwieriger als bergauf. Es geht die nächsten zwei Stunden steil bergab: Einen Fuß vor den anderen setzen und mit den Stöcken unterstützen – es ist sehr nass und rutschig. Bin froh, als ich endlich unten ankomme.

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Regen und Sonne

Checke kurz vor sechs im Vandrarhem ein und nehme eine heiße Dusche. Die Sachen sind heute wieder komplett durchtränkt worden. Vor allem die Schuhe haben wieder einiges abgekriegt.

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Der Abstieg

Der Supermarkt macht erst morgen wieder auf. Bin zu erschöpft, um mir ein paar Nudeln zu machen. Knäckebrot, den Rest von Salami, Tubenkäse und ein paar Schokokekse. Das reicht für heute.

Schade, war eigentlich eine schöne Strecke heute. Konnte sie aber nicht genießen, sondern wollte nur unten ankommen. Es ging mir diese Woche schon öfter so, dass nicht das Laufen, sondern das Ankommen im Fokus stand. Sehr schade!